2010-01:verschwoerung

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Welterklärung mit Kopfschoner! Verschwörungstheorie

jb Als Verschwörungstheorie bezeichnet man im weitesten Sinne jeden Versuch, ein Ereignis, einen Zustand oder eine Entwicklung durch eine Verschwörung, also als zielgerichtetes, konspiratives Wirken von Personen zu einem illegalen oder illegitimen Zweck, zu erklären.
„Der Begriff Verschwörungstheorie wird oft kritisch oder abwertend verwendet. In der Rhetorik ist die mediale Diskreditierung des Gegners vermittels eines solchen Vorwurfs ein erprobtes Instrument. Die Charakterisierung als Verschwörungstheoretiker ist Gegenstand von Diskussionen.
Grundlage vieler Verschwörungstheorien ist ein dezidiertes und vereinfachendes Welt- und Geschichtsbild, das auf der Grundannahme basiert, dass Strukturen der sozialen Wirklichkeit durch Handlungen von Personen direkt steuernd beeinflusst werden können. Vor dem Hintergrund der gegenseitigen strukturellen Abhängigkeiten und hochgradigen Vernetzungen komplexer sozialer Systeme gilt diese Voraussetzung heute jedoch allgemein als unplausibel. Sozialwissenschaftliche Modelle zeigen, dass sich weitreichende Ereignisse in Gesellschaft, Wirtschaft oder Staat nicht allein durch das zielgerichtete Handeln von Personen oder Personengruppen verursachen lassen. Man geht hier vielmehr vom Zusammenwirken vieler verschiedener subjektiver Gründe und objektiver Bedingungen aus, die aus Strukturen, Konjunkturen, Absichten, Gegenabsichten, Irrtümern und schlichten Zufällen bestehen und sich zudem gegenseitig beeinflussen. Die Auffassung, eine relativ kleine Personengruppe könne wichtige gesellschaftliche Ereignisse zentral steuern, gilt daher als unterkomplex. ...
Eine Zentralsteuerungshypothese sieht hinter bestimmten Ereignissen oder Entwicklungen das gezielte, verborgene Wirken von Personen oder Personengruppen, etwa von Geheimbünden oder Geheimdiensten. Dafür kann es gute Gründe geben, da solche Verschwörungen in vielen Bereichen der Wirklichkeit tatsächlich vorkommen. Als Beispiele können mafiose Strukturen, verschiedene Formen der Wirtschaftskriminalität und Lobbyismus angeführt werden. Auch wenn sie das Geschehen in der Regel nur als ein Faktor von vielen beeinflussen, können verborgene Steuerungszusammenhänge für manche Ereignisse von ausschlaggebender Bedeutung sein.“


Denkentlastung

Verschwörungstheorien bieten einfache Erklärungsmodelle für die unbefriedigende Lage. Wer immer die Entwicklung der Welt nicht mag, wer Ungerechtigkeiten spürt oder selbst in einer bedrückenden Lage ist, kann mit Verschwörungstheorien zwar keine Verbesserung erreichen, aber wenigstens die Schuldfrage klären, ohne allzuviel Denkkraft zu investieren. Denn Herrschaft ist meist komplex, es ist anstrengend, die verschiedenen Mechanismen, Konkurrenzen und Elitestrukturen auch nur annähernd zu erfassen, um zu begreifen, warum was geschieht. Zwar haben Menschen unterschiedliche Gestaltungsmacht in dieser Gesellschaft, aber nirgendwo ist ein Zentrum der Macht. Es gibt sie nicht, die StrippenzieherInnen von allem. Das ist doof für alle, die schnell und einfach die Welt erklären wollen. Darum haben Verschwörungstheorien Hochkonjunktur: Wie schön entlastet es doch den Kopf, wenn mensch sich einreden kann, irgendwo sitzen die Bösen, die alles lenken - oder es existiere ein diffuser großer Keilriemen, der die Welt antreibt. Doch solche Sparsamkeit im Denken ist nicht nur gefährlich, weil auf diesen Bildern auch die Vernichtungsphantasien (historisch vor allem gegen „die Juden“, heute oft gegen „den Islam“ oder „die USA“) basieren. Sie sind zudem eher für die nützlich, denen sie eigentlich entgegentreten sollen: Den Funktionseliten moderner Herrschaftssysteme, die ungestört in den intransparenten und zentrumslosen Sphären gesellschaftlicher Gestaltungsmacht agieren, während viele unzufriedene Menschen sich mit Chemtrails, Zinseszins- und Finanzkapitalhetze oder an ausgewählten Bankiersfamilien dieser Welt abarbeiten ...


Häufige Welterklärungsmodelle und was davon zu halten ist ...

Im Zusammenhang mit Umweltzerstörung, Globalisierung und Konzernmacht werden verschiedene Verschwörungstheorien besonders häufig benannt. Einige seien hier beispielhaft genannt - und zerpflückt.

Rockefeller und Rothschild
Die zwei Familiendynastien, sicherlich keine Wohltätigkeitsunternehmen, sollen die Welt steuern, überall ihre Finger drin haben und sich auf geheimen Treffen (z.B. im Bilderberger-Hotel) die Welt aufteilen.
Absurd, weil: 7 Milliarden Menschen lassen sich nicht von einer Stelle steuern. Das geht schon logistisch nicht. Außerdem sind die Sphären der Macht sichtbar von Konkurrenzen durchzogen, z.B. USA gegen Europa oder wahlweise gegen China, BASF gegen Monsanto, EADS gegen Boing, Microsoft gegen Google, Papst gegen Ajatollahs usw.

Finanzkapital oder Zinsknechtschaft
Klingt gut: Das Finanzkapital regiert die Welt oder der Zwang zur Begleichung des Zinseszinses prägt alles ökonomische Geschehen. Spekulation bremst produktives Wirtschaften.
Ist aber absurd, weil: In diesem Wirtschaftsgeschehen läuft ein permanenter Druck zur erneuten Verwertung aller Werte, zur Steigerung von Profit und zur Akkumulation wirtschaftlicher Machtmittel (Kapital, Boden, Patente ...). Konzerne, Banken und Regierungen können das verstärken, aber sie sind nicht die Ursache. Spekulative Finanzaktionen unterscheiden sich in der zentralen Logik auch gar nicht von anderen Wirtschaftszweigen. Überhaupt: Was ist die Investition in Immobilien - Spekulation oder Produktion? Außerdem wäre der Welt wohl wenig geholfen, wenn weniger in Devisen und mehr in Rüstung, Atomkraftwerke, Flughäfen und Palmölplantagen investiert wird.

Chemtrails
In die Abgase der Flugzeuge werden absichtlich Stoffe gemischt, damit ... ja, da sind sich die Verschwörungsfans gar nicht einig ... z.B. gibt es den Vorschlag, dass Gifte drin sind, um die Weltbevölkerung zu reduzieren.
Absurd, denn: Die meisten Flugzeuge fliegen über Europa und Nordamerika. Also sollen wohl vor allem NordamerikanerInnen und EuropäerInnen ausgelöscht werden. Sind die tatsächlich kritikwürdigen Bevölkerungskontrollprogramme für Asien und Afrika dann nur eine Ablenkung vom wirklichen Ziel, EU und USA zu liquidieren?
Dass in Flugzeugabgasen viel Gift enthalten ist und Fliegen deshalb auch ein Problem darstellt, bleibt trotzdem klar. Das Problem sind aber nicht die Beimischungen, sondern das Kerosin und die Flughäfen selbst.

Reichsdeutsche
Es gibt Leute, die behaupten, die BRD würde nicht existieren, weil die Verfassung nie vom Volk angenommen wurde.
Stimmt leider nicht - auch wenn es schade ist, denn wenn Staaten nicht existieren würden, deren Verfassung nie vom „Volk“ (was ist das?) angenommen wurde, dann würden ganz schön viele vom Globus verschwinden. Deutschland im übrigen komplett, denn was die Reichsdeutschen da brabbeln, gilt ja für 3. Reich und alle Vorphasen genauso. Tipp: Den Reichsdeutschen zustimmen und das Argument erweitern: Es gibt Deutschland gar nicht - super! Meistens gucken die dann ganz blöd und finden diese Vorstellung nicht mehr so toll.


Das Gegenprogramm

Alles, was mit einfach scheinenden Erklärungen herüberkommt, sollte kritisch beäugt werden. Oder überhaupt alles. Denn dazu ist der Kopf da - und das beste Gegengift zu Verschwörungstheorien und Regierungspropaganda heißt schlicht, immer skeptisch zu sein, zu hinterfragen und viele Quellen zu nutzen. Auch diesen Text - klar!

Infos gegen Verschwörungstheorien:

Wer die andere Seite mal angucken will, kann das Verlagsverzeichnis des Kopp-Verlags durchblättern. Da ist alles drin, was den Kopf entlastet ...


Bücher vorgestellt

Gary Allen: Die Insider (Band 1 und 2)
(2001 und 2002, VAP in Wiesbaden, je 250 S. und 14,90 €)
Beide Bände sind Übersetzungen von Büchern aus dem Amerikanischen, wo die Originale nach Angaben des Verlag hohe Auflagen erreichten. Die Themen sind einfach gestrickt: Der Autor untersucht die (sicherlich vorhandenen) Verstrickungen zwischen den Sphären der Macht, ortet dann bestimmte Kreise als zentral und steuernd und unterstellt dann den dort agierenden, recht wenigen Personen den Anspruch, eine Weltführung übernehmen zu wollen. Die Familie Rockefeller mit dem engsten Umfeld steht dafür im Verdacht. Was Allen übersieht: Der Drang nach Machtsphären und die Ausweitung von Absatzmärkten sind nicht individuelle Weltherrschaftsphantasien einiger Weniger, sondern Gesetzmäßigkeiten in einer herrschafts- und profitorientierten Welt. Dass dabei einige skrupelloser vorgehen als andere, ist auch keine Verschwörung, sondern folgt den Logiken des Systems. Insofern ist das, was in den Büchern zu finden ist, wenig überraschend.

Jonathan May: Die Macht I: Geheimgesellschaften
(2002, Michaels Verlag in Peiting, 265 S., 23,90 €)
Bücher zu Verschwörungstheorien bieten meist zweierlei: Details bedrückender Vorgänge, die in der Tat allen denen, die daran glauben, dass herrschende Eliten das Gute wollen, es aber nicht immer hinkriegen, zu Denken geben könnten. Und dann eine Sicht, die vom Detail auf das Ganze ableitet, ohne diesen Schritt zu überprüfen, ob er überhaupt passt. So wird die CIA oder gleich ganz Amerika zum Ausgangspunkt böser Intrigen. Das es dort von konkurrierenden Machtströmungen nur so wimmelt (wie andernorts auch), fällt unter den Tisch. Verschwörungstheorien konstruieren einheitliche Elitesphären und unterstellen deshalb exakte Steuerbarkeit des Weltgeschehens. Je vereinfachter der Blick auf alles ist, desto weniger fällt auf, dass das nicht sein kann. Eher zufällig könnten Details mancher Kapitel Menschen interessieren, die sich für die RAF interessieren, denn ein Fallbeispiel ist der Tod von Ulrike Meinhof.

Nick Begich: Bewusstseins- und Gedankenkontrolle
(2007, Michaels Verlag in Peiting, 219 S.)
Seite für Seite werden Forschungsarbeiten geschildert, die dem Ziel der Steuerung von Denken und Gedanken dienen. Dem Ganzen haftet immer ein Schleier des Geheimnisvollen an - aber da liegt auch das Problem des Buches. Dass es eine Vielzahl solcher Forschungen gibt, ist überzeugend dargestellt. Dass es aber auch deshalb geheim gehalten wird, weil da ein offenbar einheitlich denkendes Gesamt-Etwas steuern will, das ist spekuliert. Angesichts der vielen konkurrierenden Strömungen selbst in Organisationen wie der CIA ist gesellschaftliche Macht nicht zentralisiert, sondern ein Geflecht elitärer Seilschaften. Das macht die konkreten Vorgänge nicht besser - aber sie sind nicht aus einer einheitlichen Personengruppe oder durch einheitlichen Willen gesteuert.

Geheimbünde (2008, Compact-Verlag in München, 128 S., 4,95 €)
Ein kleines kompaktes Büchlein über Freimaurer, Skull&Bones und Druiden, Mafia, Schamanen und viele andere, die angeblich Geheimwissen horten, verdeckte Verbindungen unterhalten und sich so Vorteile zu verschaffen wissen. Nach kurzer Einleitung werden Geheimbünde aus allen Teilen der Erde vorgestellt.

Jo E. Schnorrenberg (Hrsg.): Spiritualität
(1999, VAS in Frankfurt, 148 S., 16,50 Euro)
Ein überraschendes Buch, denn aus dem sanft kritisch bis links bürgerlichen VAS-Verlag wäre eher ein kritischer Blick auf die sich verstärkende Neigung zu Spiritualität und vernunftsverneinenden Orientierungen in einer unübersichtlichen Leistungsgesellschaft zu erwarten gewesen. Das Buch aber ist eher ein flammendes Plädoyer, spirituelle Praxis zum Grundschema in vielen Bereichen der Gesellschaft zu machen. "Wunschlosigkeit" (S. 98) wird ebenso gepredigt wie "Einheit mit dem Göttlichen" (S. 121). Das endet in 10 Geboten für "tiefe Demokratie" (S. 142) und den Vorschlag, für die "vornehmsten Werte" (S. 144) zu kämpfen.

Jeane Manning: Freie Energie
(2004, Omega/Silberschnur in Aachen, 313 S.)
Veröffentlicht zunächst in den USA und dann übersetzt auch ins Deutsche versucht die Autorin, die LeserInnen davon zu überzeugend, dass es eine bisher aus Unwissenheit und, davon ist die Autorin überzeugt, aus bösem Willen vernachlässigte Energie gibt, die mit ganz einfachen Apparaturen einzufangen und nutzbar zu machen ist - oder die mit genialen Konstruktionen umgewandelt werden kann, deren Patente aber nicht anerkannt wurde oder deren Produktion sabotiert würde. Die Fülle an Beispielen ist kaum überprüfbar. Allerdings stellen sich etliche Fragen: Warum spielen all diese Erfindungen in den Diskussionen von Open Source keine Rolle, wo Technologien ohne Profitansprüche entstehen sollen? Warum die Hemmungen, die Ideen dort vorzustellen? Was sollen die vielen Verweise, die Erfinder fühlten sich von Gott gelenkt oder bekämen ihre Ideen im Traum? Seltsam auch, wie unterschiedliche Geräte und Konstruktionen mit esoterischen Botschaften für den Beweis für ein und dasselbe zusammengedacht werden (z.B. wird Wilhelm Reichs Orgon-Automat zum Zeugnis der Nutzbarkeit freier Energie).

D.H. Childress: Handbuch der Freien Energie
(2003, Michaels Verlag in Peiting, 438 S., 39,90 €)
Kapitel für Kapitel werden Beispiele gebracht von den wundersamen Logiken des Magnetismus und von etlichen Maschinen, die mehr Energie abgeben sollen als hineingesteckt wird. TechnikerInnen mögen die Schaltpläne und Bauzeichnungen auch nachvollziehen können, alle anderen dürfte aber schon der Text irritieren: Mehrfach ist von unabhängigen Überprüfungen die Rede, deren Ergebnisse leider nicht richtig auswertbar waren, weil irgendwas schief ging. Aber im Prinzip hätte sich gezeigt, dass ... So richtig seriös wirkt das nicht. Und so gilt auch hier, dass es interessant wäre, in der Szene offener Debatten zwischen TechnikerInnen die Experimente einmal einzubringen. Es überzeugt wenig, dass alles den Mantel des Geheimnisvollen übergestülpt bekommt - geheime Kräfte, die nicht recht in Worte zu fassen sind und auch nicht recht funktionieren, wenn es drauf an kommt ...

Winfried Krakau: Vernunft contra Glaube
(2007, Novum Verlag in Neckenmarkt, 113 S.)
Ein flammendes Plädoyer für eine Überwindung monotheistischer Moralreligionen hin zu kosmischen Wertereligionen. Der Autor stuft die großen Offenbarungsreligionen Islam, Juden- und Christentum als Zwischenstadien ein, die geschichtlich rückständig sind. Seine Vorbilder sind die Bilder einer universellen Weisheit, die von namhaften Philosophen ebenso vertreten werden wie ansatzweise in esoterischen Orientierungen oder asiatischen Religionen. Warum externe Quellen höherer Werte notwendig sein sollen, erklärt der Autor nicht.

Stefan Braun: Das Staat-Religionen-Verhältnis in seiner historischen Entwicklung
2005, Wissenschaftlicher Verlag Berlin, 129 S., 16 €)
Ein Geschichtsbuch der Beziehung zwischen Kirche und Staat, Religion und Politik in Deutschland und der Geschichte, die von zentraler Bedeutung für die heutige Situation in diesem Land ist. Es beginnt mit der Etablierung des Christentums im Römischen Reich und endet in der Verfassungswirklichkeit der BRD. Etliche Quellen bis hin zu aktuellen Urteilen belegen die Aussagen. Eigentlich hätte der Titel aber statt Staat auch Deutschland und statt Religion passender Christentum lauten müssen - dafür dann bietet das Buch sachkundige Information.

Reinhard Starkl: Naturwissenschaft & Glaubenslehren
(2000, VAP-Verlag in Preußisch Oldendorf, 334 S.)
Achtung, konzentrieren: Hier wird das Denkvermögen nicht geschont. In präzisen Abhandlungen werden die großen Religionen dieser Welt und etliche bekannte Wissenschaftstheorien vorgestellt. Die Texte gehen dabei vielfach so in die Tiefe, dass mehr vermittelt wird als nur ein einfacher Überblick. Dann geht es ans Vergleichen, zunächst der Religionen untereinander (wobei noch ein besonderer Schwerpunkt auf die Entwicklung der christlichen Theorien gelegt wird), dann mit den Wissenschaften und ihren Welttheorien. Logisches Denken wird stark beansprucht. Die Vergleiche beschränken sich einerseits auf konkrete Fragestellungen wie das Leben nach dem Tod, andererseits versucht der Autor, Ansätze für eine Fusion zu einem alles einschließenden Weltbild zu finden. Die Frage kommt bei Lektüre des mathematischen, mit Formeln als Weltbeschreibung arbeitenden Textes auf, ob nicht spätestens hier der Autor selbst Gefahr läuft, sich als Religionsstifter zu betätigen. Denn Religion ist wie dogmatische Wissenschaft ja gerade dadurch gekennzeichnet, geschlossene Erklärungsansätze für die Welt zu bieten und Komplexität durch Berufung auf eine Einheitlichkeit zu reduzieren.

Wörterbuch Religion
(2008, Compact-Verlag in München, 288 S.)
Rund 1000 Stichworte werden beschrieben - nicht nur religiöser Fachbegriffe, sondern auch Allerweltsworte, die hinsichtlich ihrer Bedeutung in Religionen ausgelegt werden. Die thematische Breite reicht weit über die klassischen großen Religionen hinaus, z.B. in esoterische Themen. Die Stichworte sind sehr kurz beschrieben und beschränken sich weitgehend auf das Alltagswissen. Kritische Verweise fehlen fast vollständig. jb