2020-01:Editorial

Aus grünes blatt
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Editorial

Liebe Leser*innen,
wir hoffen, dass ihr euch so freut wie wir – Endlich haben wir wieder eine Ausgabe produziert! Und zwar nicht zu knapp gefüllt, wie wir finden. Als die Coronaturbulenzen losgingen, ist noch einiges dazu gekommen, was im Heft untergebracht werden sollte. Eine Einordnung und Diskussion der Ereignisse wird notwendig sein. Denn was ist da eigentlich gerade los und was passiert nach der Pandemie? Es grassieren die unterschiedlichsten Annahmen, was das richtige Verhalten, um die Ausbreitung zu vermindern ist. Gleichzeitig werden viele Menschen allein gelassen mit dieser Verantwortung. Außerdem wird befürchtet, dass die bisherigen Einschränkungen, die durch Allgemeinverfügungen und Verordnungen getroffen wurden, nicht vollends wieder verschwinden werden und in Zukunft auch für andere Zwecke, nicht nur zur Eindämmung einer Pandemie, Verwendung finden.

Neben einigen Beiträgen zu diesem Thema, befasst sich diese Ausgabe mit unterschiedlichen anderen Themen und wir hoffen, euch eine interessante Mischung bieten zu können. Eine kleine Beitragsreihe aus Kommentaren und einem Interview widmet sich dem Projekt Fuck for Forest, um eine kritische Auseinandersetzung mit diesem anzuregen.

Die Jüdische Geschichte in Döbeln vor 1945 und eine Recherche über rechte Aktivitäten in der Region, die Bildungsarbeit in ihrem Sinne zu entpolitisieren, werden in zwei weiteren Artikeln beleuchtet.

Die absurde Idee, dass Atomkraft zur Rettung des Klimas beitragen sollte ist noch nicht vom Tisch und auch anstehende Castortransporte nach Deutschland haben uns dazu bewegt, eine Reihe von Beiträgen rund um Kampagnen und Ereignisse im Atombereich mit aufzunehmen.

Zu guter Letzt, dem grünen blatt alles Gute zum 25 jährigen – Hoffentlich können wir das bald feiern!

Grüße aus der Redaktion