GRÜNES BLATT - Zeitung für Umweltschutz von unten

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Editorial

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Das grüne blatt soll finanziell auf “eigene Beine” gestellt werden. Eine Idee dazu ist der “grünes blatt-Förderkreis”. Wir suchen Menschen, die zur Unterstützung des grünen blatts einen regelmäßigen Beitrag spenden würden. Wenn du dich angesprochen fühlst, melde dich bei uns:
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jb Was soll das denn jetzt? Luther als Thema in dieser Zeitschrift? Wir finden: Ja, das ist sogar konsequent. Denn wir – bei allen Unterschieden der beteiligten Personen – waren immer eines: Eine Runde von Menschen, die die Zerstörung der Umwelt in einem Zusammenhang sah mit der Unterdrückung und Ausbeutung der menschlichen Erdbewohner_innen. Macht und Profitinteressen treiben all dieses an. Martin Luther war ein Prophet der Unterwerfung unter die Obrigkeit, ein Verkünder des Patriarchat, ein Hassprediger gegen Andersgläubige, ein geistiger Brandstifter gegen Aufständische, gegen Juden und die, die heute – immer noch erniedrigend – Behinderte genannt werden. Dass Luther schon lange tot ist, macht ihn für eine Kritik nicht uninteressant. Denn anders als bei anderen Schurken der Geschichte wird Luther auch heute noch abgefeiert, nicht nur aus kirchlicher Sicht, sondern auch als deutsch-nationaler Held. Dieser peinliche, menschenverachtende Freudentaumel wird am 31.10.2016 zu einem einjährigen Höhepunkt ansetzen, bis dann zum Abschluss das 500jährige Jubiläum des, wahrscheinlich erfundenen, Thesenanschlags an der Wittenberger Kirche gefeiert wird. Wir setzen dem eine scharfe Kritik entgegen – und wollen Religion und Kirchen dabei nicht schonen für das, was sie in den vergangenen Jahrhunderten an Verbrechen auf dem Gewissen haben.

Damit aber verlassen wir das Thema Umweltschutz nicht. Auch diese Ausgabe enthält etliche aktuelle Berichte über Aktionen und brisante Themen. Blättert weiter, Ihr werdet es selbst sehen. Und hoffentlich genießen. Das jedenfalls wünschen sich die an der Endredaktion beteiligten Menschen.

Diese Ausgabe wurde in der Projektwerkstatt in Saasen koordiniert (übrigens erstmals). Wer macht die nächste? Wer schreibt Texte? Wer hilft bei der Verbreitung und/oder Organisierung dieser Zeitschrift, die zu den wenigen offenen und unabhängigen Politmagazinen des Landes gehört...



Willkommen beim grünen blatt!

Seit 1995 ist das grüne blatt eine Zeitung mit dem Schwerpunkt Umweltschutz von unten für kritische Berichterstattung, Information und Auseinandersetzung mit Umweltthemen unter emanzipatorischem[2] Blickwinkel. Es ist ein offenes Medium und zeichnet sich durch große Themenvielfalt aus.

Durch seine besondere Offenheit ist es ein einzigartiges Experimentierfeld für die Gestaltung horizontaler[3] Printmedien. Bei der Mitarbeit geht es also nicht um die Zugehörigkeit zur Redaktion, einem Vorstand oder Verlag, sondern es bietet allen einen weitestmöglich gleichberechtigten Zugang zu dem Projekt. Grundsätzlich haben alle die gleichen Möglichkeiten, ihre Texte im grünen blatt zu publizieren und es gibt keine Chefredaktion, die darüber entscheidet, ob Artikel veröffentlicht bzw. abgedruckt werden.

Alle sind eingeladen, das grüne blatt nicht nur zu lesen, sondern auch mitzugestalten und das grüne blatt bekannter zu machen. Die Praxis zeigt: die größten Probleme, die aus diesem Anspruch entstehen sind mangelndes Engagement und Verwantwortung. Also mach(t) mit! Das geht durch das Schreiben eigener Artikel, durch Gestaltung der Internetseiten, durch Beteiligung an der Redaktionsarbeit und/oder beim Layout der Druckausgabe.

Ein weiteres Feld, das beim grünen blatt auf dem Weg zu einem Medium mit emanzipatorischem Anspruch zu verbessern wäre, ist die Beteiligungs- und Mitbestimmungsmöglichkeit von an der Gestaltung der Zeitung interessierten Menschen. Das grüne blatt soll offen sein für neue Leute. Dies kann zum Teil dadurch erreicht werden, dass die Hürden, um etwas beizutragen, möglichst niedrig gehalten werden. Z.B. keinen Anspruch auf professionelles Layout und Wissenschaftlichkeit, sondern auf Vielfalt. Dennoch sind sehr gut layoutete und/oder anspruchsvoll verfasste Texte im grünen blatt zu finden. Auch ist es bereits möglich, dass unerfahrene Menschen Artikel veröffentlichen können. Trotz Formatvorgaben zur Erhöhung der Lesbarkeit ist das Layout ein individuelles Experimentierfeld. Alle sind eingeladen, sich zu beteiligen. Mehr

Aktuelles

Nächste Layoutwoche: 30.01. - 04.02.2017 für Ausgabe Frühjahr 2017. Einsendefrist für Artikel ist der 27. Januar 2017.

Ausgabe Frühjahr 2017 Sommer 2017
Redaktionsschluss 27.01.2017 05.05.2017
Layout 30.01. - 04.02.2017
in Döbeln
08.05. - 13.05.2016
in Döbeln
Druck 06.02.2017 16.05.2017
Versand 27.02. - 03.03.2017
in Döbeln
05. - 07.06.2017
in Döbeln

Wer beim grünen blatt mitmachen oder in deiner Stadt/Region Hefte verteilen möchte, meldet sich bitte bei der Redaktion[1]!


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Wie ist diese Internetseite zu benutzen?

Artikel enthalten in der Regel passende inhaltliche Rubriken am Ende des Artikels. Das hilft, damit Beiträge schneller gesucht werden können. Manchmal ist es auch notwendig, fehlende Kategorien zu ergänzen.

Um das Veröffentlichen eigener Texte zu vereinfachen, gibt es eine Anleitung zum Erstellen neuer Artikel.

Weitere Hilfe zur Pflege des Wikis


Was kann ich tun?

Mitmachen beim grünen blatt:

Das grüne blatt soll offener werden. Dazu gibt es eine Wiki-Internetseite unter http://gruenes-blatt.de/, auf der du deine Artikel veröffentlichen kannst. Mach mit beim grünen blatt, egal ob Layout, Internetarbeiten, Redaktion, Verbreitung, Vernetzung... Melde dich! mailÄTTgruenes-blatt.de[1]

Die Finanzierung der Druckkosten ist jedes Mal wieder mit Hoffen und Bangen verbunden. Jede Unterstützung ‒ auch finanzielle ‒ hilft, das grüne Blatt als offenes Medium fortbestehen zu lassen.

Hilfe beim Layouten und Korrekturlesen der kommenden Ausgabe ist immer gern gesehen!

Es ist sehr erwünscht, wenn Tippfehler und eindeutige Rechtschreibfehler in Artikeln korrigiert werden. Auch inhaltliche Ergänzungen oder Korrekturhinweise können sinnvoll sein. Wenn diese die Aussage des Textes verändern würden, sollten Anmerkungen auf der Diskussionsseite des Artikels gesammelt werden. Diese sind auch für allgemeine Diskussionen und Ergänzungen gedacht. Unabgesprochene Ergänzungen von Artikeln, die nicht als solche gekennzeichnet sind, verfälschen diesen - schließlich steht eine AutorIn mit ihrem Namen für das Geschriebene. Solche Änderungen sind im Originalartikel nicht erwünscht. Autor*innen werden gebeten, sich solche Hinweise anzuschauen und nach Möglichkeit auf diese in ihrem Artikel einzugehen.

Das grüne blatt freut sich über weitere Verbreitung mit dem Erstellen von Werbemedien (z.B. Internetbanner, Austauschanzeigen-Vorlagen, Postkarte etc.) und mit Vorschlägen, wo das grüne Blatt verteilt werden kann.

Zudem können wir jede Menge Hilfe gebrauchen:

Artikel, Rezensionen, Kommentare schreiben Layouten & die Printausgabe verteilen bzw. verschicken
Grafiken erabeiten, Fotos machen, Zeichnungen anfertigen vorhandene Texte diskutieren


Das alles können auch ganz kleine Beiträge sein, wichtig für uns ist, dass wir verbindliche Absprachen treffen können. In der Vergangenheit hat es sich als wichtigstes Hindernis für das Herausbringen des grünen blatts herausgestellt, dass keine klaren Aussagen getroffen wurden, wer was übernimmt, oder Zusagen nicht erfüllt wurden. Das sollte zukünftig anders laufen.

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Kleiner geschichtlicher Abriss

Das grüne blatt versteht sich als ein Medium aus der emanzipatorischen Ökologiebewegung. Die Redaktion besteht aus unabhängigen MitarbeiterInnen. Es wurde bis Ende 2006 von der BUNDjugend Sachsen-Anhalt, den Greenkids e.V., der Naturschutzjugend Sachsen-Anhalt und dem ÖZIM e.V. mitgetragen. HerausgeberIn war früher die Jugend-Umweltorganisation Greenkids e.V.. Seit der Ausgabe Winter 2007 verlegt der SeitenHieb Verlag die Zeitung.

Der TrägerInnenkreis wurde in diesem Zusammenhang erweitert, um das grüne blatt zu einem horizontal organisierten Printmedium zu entwickeln.

1995 entstand die Zeitung aus den damaligen "Greenteam-News", der Zeitung des Greenteam-Magdeburg. Dieses war die Vorgängerorganisation von Greenkids e.V. und agierte als Greenpeace-Jugendgruppe. 1995 machte sich die Gruppe unabhängig von Greenpeace und benannte sich daher auch um.

In der Ausgabe Frühjahr 2007 wurden zwei Texte veröffentlicht, die sich mit der inhaltlichen Weiterentwicklung zu einem Medium für Umweltschutz von unten und zum anderen mit dem organisatorischen Experiment eines offenen Printmediums befassen. Wie zu allen anderen Artikeln in diesem Wiki, gibt es auch für beide Texte eigene Diskussionsseiten, auf denen du deine Meinung, Ideen und Vorschläge mitteilen kannst. Auch Debatten sind dort herzlich willkommen.

Beim JUKSS 2006/2007 fand ein Treffen statt, um über die Idee "horizontaler Printmedien" zu diskutieren und zu verabreden, wie dies im Zusammenhang mit dem grünen blatt geschehen kann. Es ging auch darum, die Zeitschrift auf eine breitere und verbindlichere Basis von Aktivist*innen zu stellen. Das Treffen fand am 2. Januar um 17.00 Uhr in der Hoppel-Calypse-Plattform statt. Es lief unter dem Titel "Umweltschutz von unten", das grüne blatt war dabei eines von mehreren Themen. Dort verabredeten sich diejenigen, die an weiteren Absprachen interessiert waren.[4]

Seit der Winterausgabe 2006/2007 erscheint hat das grüne blatt im Internet einen neuen Auftritt. Die Internetseite wurde auf eine Wikisoftware umgestellt, was die Beteiligungshürden für die Redaktionsarbeit erleichtert im Sinne Experiments "grünes blatt als horizontal organisiertes Printmedium" verstanden werden kann.

Da alte Artikel in Text und PDF frei herunterladbar sind, besteht die Möglichkeit, nach Belieben Nachdrucke zu organisieren.

Mehr Informationen zum grünen blatt sind in der Wikipedia zu finden. (gelöscht im Juni 2007)



Mehr über das grüne blatt

International Coverage

An international, english version of this website is currently under construction. It should be up and running in near future. In order to network the different radical environmental projects, a broad variety of magazines and groups have been contacted in the UK, the USA, France and Eastern Europe and were invited to contribute to "grünes blatt". We hope that articles in English will already be appearing in the next edition in summer. So far... Stay tuned.


  1. Zum Schutz vor automatischen Mailadressen-Robots, die nach Adressen suchen und diese dann mit Spam-Mails überfluten, ist diese Mailadresse für diese Robots unleserlich formatiert. Um eine korrekte Mailadresse zu erhalten muss ÄTT durch das @-Symbol ersetzt werden.
  2. emanzipatorisch: befreiend z.B. aus einem Unterdrückungsverhältnis
  3. horizontal: „auf gleicher Augenhöhe“, also so, dass alle unabhängig von ihren Ausgangsbedingungen gleiche Verhandlungschancen bzw. Ausgangsbasen haben
  4. Das Protokoll des anschließend durchgeführten Redaktionstreffens befindet sich im RedaktionsWiki. Das RedaktionsWiki ist passwortgeschützt, soll aber offen für alle Interessierten sein. Daher hier die Daten zum Einloggen: NutzerIn - redaktion, Passwort - grbl-passwort.)