2019-01:Fukushima: Erster Kontakt mit geschmolzenem Brennstoff gemacht

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== Fukushima: Erster Kontakt mit geschmolzenem Brennstoff gemacht ==
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== Fukushima: Erster Kontakt mit Kernschmelze ==
'''NukeNews''' Anfang 2019 konnte zum allerersten Mal seit dem Beginn der Katastrophe eine Forschungssonde geschmolzene Überreste atomaren Brennstoffs berühren – laut Tokyo Electric Power Co. "ein lang erwarteter Meilenstein im Kampf für die Stilllegung". Die Sonde legte einen Trümmerteil am Boden des Block 2 von Fukushima Daiichi frei und maß Härte, Temperatur und Radioaktivität des Materials. Diese sind nötig, um die letztendlichen Behälter und die Ausrüstung für die Entfernung des geschmolzenen Brennstoffs zu konzipieren. Außerdem machte sie Fotos vom Inneren des Sicherheitsbehälters. Diese scheinbar wenig relevante Nachricht verdeutlicht das anhaltende Desaster in Fukushima, wo immer noch wenig Wissen und Methoden für den Umgang mit den Auswirkungen das Atomunfalls vorhanden sind, während die Öffentlichkeit die Katastrophe für beendet hält...
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'''NukeNews''' Anfang 2019 konnte zum allerersten Mal seit dem Beginn der Katastrophe eine Forschungssonde geschmolzene Überreste atomaren Brennstoffs berühren – laut Tokyo Electric Power Co. „ein lang erwarteter Meilenstein im Kampf für den Rückbau.Die Sonde legte einen Trümmerteil am Boden des Blocks 2 von Fukushima Daiichi frei und maß Härte, Temperatur und Radioaktivität des Materials. Diese sind nötig, um die letztendlichen Behälter und die Ausrüstung für die Entfernung des geschmolzenen Brennstoffs zu konzipieren. Außerdem machte sie Fotos vom Inneren des Sicherheitsbehälters. Diese scheinbar wenig relevante Nachricht verdeutlicht das anhaltende Desaster in Fukushima, wo immer noch wenig Wissen und Methoden für den Umgang mit den Auswirkungen das Atomunfalls vorhanden sind, während die Öffentlichkeit die Katastrophe für beendet hält ...
  
 
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Aktuelle Version vom 7. Juni 2019, 13:30 Uhr

[bearbeiten] Fukushima: Erster Kontakt mit Kernschmelze

NukeNews Anfang 2019 konnte zum allerersten Mal seit dem Beginn der Katastrophe eine Forschungssonde geschmolzene Überreste atomaren Brennstoffs berühren – laut Tokyo Electric Power Co. „ein lang erwarteter Meilenstein im Kampf für den Rückbau.“ Die Sonde legte einen Trümmerteil am Boden des Blocks 2 von Fukushima Daiichi frei und maß Härte, Temperatur und Radioaktivität des Materials. Diese sind nötig, um die letztendlichen Behälter und die Ausrüstung für die Entfernung des geschmolzenen Brennstoffs zu konzipieren. Außerdem machte sie Fotos vom Inneren des Sicherheitsbehälters. Diese scheinbar wenig relevante Nachricht verdeutlicht das anhaltende Desaster in Fukushima, wo immer noch wenig Wissen und Methoden für den Umgang mit den Auswirkungen das Atomunfalls vorhanden sind, während die Öffentlichkeit die Katastrophe für beendet hält ...

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