2019-01:Update aus der Redaktion

Aus grünes blatt
Version vom 2. Mai 2019, 20:48 Uhr von Ginoa (Diskussion | Beiträge)

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Seit dem konzeptuellen Neustart des grünen blatts versucht die Redaktion im Redaktionsprozess wieder mehr Raum für Reflexion herzustellen. Nachdem die letzte Ausgabe mit Hilfe des neuen Konzepts erschienen ist, soll es hier einen Überblick darüber geben, was für die derzeitige Redaktion aus diesem Versuch zu lernen ist.

Sowohl vor als auch nach dem Erscheinen der Ausgabe drehte sich dabei viel um das Thema Zeitpläne und Fristen. Diese wurden in den letzten Jahren eher wenig eingehalten, was unter anderem dazu führte, dass kaum Zeit war, über eingereichte Artikel zu reden. Der Austausch über die Inhalte unseres Hefts ist aber wichtig, um die Zeitschrift inhaltlich zusammen zu halten. Eine weitere Folge der Nichteinhaltung der Fristen ist, dass Prozesse wie Korrekturlesen und Layout sowie der Druck der Ausgabe entweder verschoben müssen, weil es schlicht nichts zu layouten gibt, oder dass sie unter mehr Zeitdruck stattfinden. Das wiederum bedeutet eine potentielle Überarbeitung – etwas das wir vermeiden wollen. Genauso ist es wichtig, die Kapazitäten der Mitmachenden richtig einzuschätzen. Um genug Zeit für Diskussion, Korrektur und Layout zu haben soll die Deadline für Artikel in Zukunft strenger gehandhabt werden – was zu spät kommt, komm im Zweifelsfall nicht mehr ins Heft!

Der Anspruch, nicht nur neue Ausgaben zu produzieren, sondern auch gute, führte weiterhin dazu, dass die Redaktion angefangen hat zu erarbeiten, welche Qualitätskriterien an Artikel im grünen blatt eigentlich angelegt werden sollen. Dieser Prozess ist noch nicht abgeschlossen und wird das grbl auch in Zukunft beschäftigen. Eine bisher wichtige Erkenntnis des Prozesses war es, dass zu hohe Standards nicht mit der DIY-Arbeitsweise des grbls zusammen passen. Eigens geschriebene, gut ausgearbeitete Artikel brauchen Zeit und Energie. Da das grbl hauptsächlich ehrenamtlich gemacht wird, stoßen wir hier notwendigerweise an Grenzen. Zudem soll es weiterhin möglich sein, dass auch weniger erfahrene Autor_innen im grbl Artikel veröffentlichen können. Insofern existiert ein Spannungsverhältnis zwischen Qualitätsansprüchen und einer ehrenamtlichen, niedrigschwelligen Arbeit am grünen blatt.

Was uns als Redaktion auch beschäftigt ist die Frage, was unsere Leser*innen eigentlich über das grüne blatt denken. Deshalb gibt es zu dieser Ausgabe eine Umfrage, die ihr entweder online oder in diesem Heft beantworten könnt. Weiterhin freuen wir uns über eingereichte Artikel von euch – auf Menschen die Lust haben, bei einzelnen Ausgaben oder in der Redaktion allgemein mitzumachen. Meldet euch hierzu per Mail.