2012-01:Konsequenzen aus Fukushima: Acht deutsche Reaktoren stillgelegt

Aus grünes blatt
Version vom 13. April 2012, 19:00 Uhr von Falk (Diskussion | Beiträge) (2011-03:Konsequenzen aus Fukushima: Acht deutsche Reaktoren stillgelegt wurde nach 2012-01:Konsequenzen aus Fukushima: Acht deutsche Reaktoren stillgelegt verschoben: Ausgabe verschoben)
(Unterschied) →Nächstältere Version | Aktuelle Version ansehen (Unterschied) | Nächstjüngere Version← (Unterschied)
Zur Navigation springenZur Suche springen

Konsequenzen aus Fukushima: Acht deutsche Reaktoren stillgelegt

fb Am 31. August traf die deutsche Bundesnetzagentur, verantwortlich für die Stromversorgung in Deutschland, ihre endgültige Entscheidung keinen Atomreaktor als Sicherheit für den Fall eines theoretisch denkbaren extremen Strombedarfs am Netz zu behalten. Damit sind nun acht Atomreaktoren in Deutschland in Folge der Katastrophe in Fukushima endgültig stillgelegt worden. Zuvor war das extrem alte AKW Biblis als Reserve für den Fall einer Energienachfrage weit über dem historischen Maximum diskutiert worden. In einem 85-seitigen Dokument kommt die Bundesnetzagentur zu dem Schluss, dass ein Reserve-AKW nicht notwendig ist, um die Versorgung mit Elektrizität in Deutschland sicher zu stellen.

Abgesehen von diesem Ergebnis bleibt der sogenannte deutsche "Atomausstieg" Makulatur. Die Pläne zur Schließung der verbleibenden neun Atomreaktoren werden nicht vor 2022 abgeschlossen sein - zehn Jahre nach Fukushima. Und die Erfahrung mit deutschen Atomausstiegsgesetzen hat gezeigt, dass die Gefahr hoch ist, dass es neue Anläufe zur Verlängerung von AKW-Laufzeiten nach der Befriedung der Proteste geben wird. Nur endgültig abgeschaltete Reaktoren´garantieren ihre tatsächliche Stilllegung.